Deckblatt Bewerbung sagt viel über den Bewerber aus

Jeder, der sich um einen Arbeitsplatz bewirbt, sieht sich mit der Zusammenstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen konfrontiert. Er muss ein Anschreiben formulieren, in dem er möglichst seine Vorzüge bezüglich der angebotenen Arbeit zum Ausdruck bringt. Er muss einen Lebenslauf verfassen, der zwar lückenlos ist, aber auch nicht negativ erscheint.

Qualifikationen, Zertifikate, Meisterbriefe und vieles andere müssen berücksichtigt werden. Nur das Deckblatt Bewerbung kommt dabei oft zu kurz. Schließlich beinhaltet es nur die Anschrift und ein Foto – was ist an diesem Deckblatt schon wichtig.

Beginnen diese Unterlagen mit dem Deckblatt Bewerbung?

Trotz aller Belehrungen auf diversen Internetseiten und so mancher Bewerbungstrainer steht eines fest – es gibt keine standardisierte Bewerbung. Jeder Bewerber ist in der Gestaltung seiner Unterlagen (fast) völlig freigestellt. Lediglich gesetzliche Vorgaben wie z. B. die Vollständigkeit des Lebenslaufes, Nationalität, Geburtsdatum etc. müssen eingehalten werden.

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Es gibt jedoch einen roten Faden, der sich durch das System der Bewerbungsunterlagen durchzieht. Ein Personalleiter, der für eine ausgeschriebene Stelle fünfzig Bewerbungen erhalten hat, wird wenig begeistert sein, wenn jede Bewerbungsmappe anders zusammengestellt ist.

Deshalb gilt auch bezüglich des Deckblattes – es folgt als erste Seite in der Mappe nach dem lose beigelegten Anschreiben. Das Anschreiben gehört nicht in die Bewerbungsmappe.

Steht auf dem Deckblatt „Bewerbung“?

Sicherlich sollte bereits durch dieses Deckblatt deutlich werden, dass sich mit dieser Mappe jemand bewirbt. Ob auf diesem Deckblatt Bewerbung oder Bewerbungsunterlagen steht, ist eine Frage der freien Gestaltung. Es sollte diese Überschrift tragen und alle Personalien wie Name, Anschrift, Telefonnummern, E-Mail-Adresse etc. enthalten.
Überlegenswert ist auch, das Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt zu platzieren. Oft wird dieses Foto auf dem Lebenslauf favorisiert, aber mit Foto wirkt das Deckblatt vollkommener.

Der äußere Eindruck beim Deckblatt Bewerbung

Beim roten Faden der Bewerbungsunterlagen muss auch dem Deckblatt große Sorgfalt gewidmet werden. Wie alle anderen Seiten sollte es aus gutem Kopierpapier bestehen und der Ausdruck darf keinesfalls auf einem klapprigen Drucker erfolgen. Das Deckblatt ist die erste Seite, die der Personalleiter etc. betrachtet. An dieser Seite bildet er sich bereits seine Meinung über den Bewerber.

Raucher haben ein großes Problem. Wenn bereits das Deckblatt nach kaltem Zigarettenrauch riecht und das Papier vielleicht sogar etwas gelblich erscheint, kann dies fast schon die Ablehnung bedeuten. Jeder nichtrauchende Personalleiter entwickelt unbewusst eine Antipathie gegen den Bewerber. Zwar darf er per Gesetz einen Raucher nicht diskriminieren, aber er wird ihm diesen Grund der Ablehnung auch nicht sagen. Vielmehr kommt die Ablehnung „es tut uns leid …, aber wir haben uns für einen anderen Bewerber entschieden“.

Fazit: Das Deckblatt ist in seiner Ansicht eher nur eine Einleitung, auf die manche Bewerber leider sogar verzichten. Als Deckblatt Bewerbung ist es die erste und weichenstellende Seite einer jeden Bewerbung.

Das Deckblatt der Bewerbung ansprechend gestalten

Zu jeder Bewerbung gehört ein Deckblatt. Spätestens Führungskräfte und Bewerber für wichtige, attraktive Stellen wissen, dass ihre Bewerbung nicht nur aussagekräftig sein muss, sondern auch schön aussehen soll. Dann hinterlässt sie einen positiven Eindruck und sticht hervor unter der Masse an anderen Bewerbungen, die tagtäglich beim Personalchef eingehen, gerade wenn die offene Stelle wirklich attraktiv ist.

Was ist ein Deckblatt?

Beim Deckblatt handelt es sich um ein einzelnes Blatt, das vor alle anderen Bewerbungsunterlagen gelegt wird. Es dient als visueller Anreiz für den Betrachter der Bewerbung und gibt einen Überblick darüber, um wen es sich handelt, um welche Stelle es geht und was der Personalchef davon erwarten kann. Gerade bei umfangreichen Bewerbungen sollte ein Deckblatt vorhanden sein – nicht zuletzt deswegen, da es schöner aussieht und die Bewerbung abrundet. Das Deckblatt sollte dabei stilistisch aussehen wie der Rest der Bewerbung, um einen stimmigen Gesamteindruck zu hinterlassen.

Wann muss ein Deckblatt sein?

Wer sich auf eine Management-Stelle oder ein ähnlich attraktives Angebot bewirbt, sollte ein Deckblatt zur Bewerbung erstellen. Spätestens für diese Stellen kommt es darauf an, dem Personalchef einen visuellen Anreiz zu bieten und sich mit der eigenen Bewerbung auf den ersten Blick als Unikat zu präsentieren. Ein schlichtes Deckblatt für die Bewerbung darf aber auch dann erstellt werden, wenn es sich um eine Bewerbung für eine ganz durchschnittliche Stelle handelt. Für die Bewerbung um einen simplen Nebenjob hingegen wäre das Deckblatt vollkommen unnötig, denn hierbei reicht man die Bewerbung oft lediglich über ein Online-Formular ein. Außerdem wäre sie selbst dafür etwas überdimensioniert und wäre schlichtweg kein Muss.

Der Aufbau des perfekten Deckblatts

Für eine Bewerbung, die mit dem Deckblatt lediglich aufgewertet werden soll und sie gar nicht zwingend braucht, reicht ein einfaches Deckblatt. Aussagekräftig sollte es aber dennoch sein. Es kann beispielsweise den Namen des Bewerbers oder die zu besetzende Stelle tragen. Für die Bewerbung auf attraktive Stellen, die nicht so leicht zu bekommen sind, sollte man ein ansprechendes Deckblatt gestalten, das stilistisch zur Bewerbung passt. Es braucht nur Informationen zu enthalten, die auch ein ganz reguläres Deckblatt tragen würde – seine Wirkung erreicht es über das Design.

Dabei kann man auch das Design des Deckblatts zur Bewerbung zuerst erstellen und anschließend daran arbeiten, die Bewerbung selber zu entwerfen. Es reichen einfache Vorlagen aus dem Textverarbeitungsprogramm, mehr muss gar nicht sein. Vorlagen für das benutzte Programm kann man sich auch aus dem Internet herunterladen und kann sie auch nachträglich noch etwas anpassen, wenn man sie individualisieren möchte. Wichtig ist nur, dass man darauf achtet, dass das Design thematisch zur Stelle passt – beim Deckblatt für die Bewerbung ist das Gefühlssache.